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SEXUALSTRAFRECHT

 

Rechtsanwalt Sexualstrafrecht Oberhausen - Nehmen Sie einen Strafverteidiger, der was davon versteht

Wir haben jahrelange Praxis im Sexualstrafrecht. Unsere Kompetenz im Sexualstrafrecht ist das Ergebnis intensiver Befassung.

Jeder Beschuldigte im Sexualstrafrecht sollte einen wirklich professionellen Strafverteidiger haben. Professionalität beginnt bei uns mit der Übernahme von Verantwortung gegenüber dem Mandanten und dauert das ganze Verfahren.

 

Sexualstrafrecht – Vergewaltigung/Missbrauch/Kindermissbrauch/Verbreitung und Besitz von kinderpornografischen Schriften – Strafverteidigung im Sexualstrafrecht

Strafrechtskanzlei Duic Oberhausen

Rechtsanwalt Sexualstrafrecht Oberhausen und Umgebung, Niederrhein

Sexualstrafrecht/Missbrauchsstrafrecht


Gerade bei Tatvorwürfen im Sexualstrafrecht/Missbrauchsstrafrecht wissen wir um die Ängste des Beschuldigten aber auch der Opfer.

 

Wir sichern Ihnen absolute Diskretion und Verschwiegenheit als Rechtsanwalt für Sexualstrafrecht zu.

 

In dem Bereich des Sexualstrafrechts existiert eine umfangreiche Einzelfall-Rechtsprechung. Auch in umfangreichen und komplexen Fallkonstellationen kann daher durch eine individuelle Verteidigungsstrategie das optimale Ergebnis erzielt werden.

Aufgrund der hohen Strafandrohungen ist oftmals im Sexualstrafrecht auch eine Beiordnung als Pflichtverteidiger möglich.


Zu den Sexualstraftaten gehören u.a.:

> Sexueller Mißbrauch von Kindern gem. § 176 StGB,

> Schwerer sexueller Mißbrauch von Kindern gem. § 176a StGB (Vollziehung des Beischlafes, Handeln in der Absicht, die Tat zum Gegenstand einer pornographischen Schrift zu machen, die verbreitet werden soll u.a.),

> Besitz und Verbreitung kinderpornographischer Schriften gem. § 184b StGB,

> Sexuelle Nötigung und Vergewaltigung gem. § 177 StGB.

 

Wir bieten eine kostenlose Ersteinschätzung zu Ihrem Fall.

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Im Sexualstrafverfahren ist auch die Beweislage oft problematisch.

Bei den Sexualstrafdelikten, wie etwa dem Kindesmissbrauch (§ 176 StGB und § 176a StGB) sowie der sexuellen Nötigung und Vergewaltigung (§ 177 StGB) stehen sich sehr häufig nur der Beschuldigte und das angebliche Opfer als Beteiligte des von den Strafverfolgungsbe-hörden und Gerichten aufzuklärenden Geschehens gegenüber.

 

Es besteht in diesen Fällen also häufig die Konstellation „Aussage gegen Aussage“. Die Erfahrung zeigt, dass viele Mandanten glauben, bei „Aussage gegen Aussage“ könne man nicht verurteilt werden.

Das ist aber so nicht richtig. Denn im Strafprozess gilt der Grundsatz der freien richterlichen Beweiswürdigung: Nach § 261 der Strafprozessordnung hat das Gericht über das Ergebnis der Beweisaufnahme in der gerichtlichen Hauptverhandlung nach seiner freien, aus dem Inbegriff der Verhandlung geschöpften Überzeugung zu entscheiden. Das Gericht ist daher grundsätzlich nicht gehindert, auch bei „Aussage gegen Aussage“ entweder dem Beschuldigten oder dem (angeblichen) Opfer zu glauben und dementsprechend freizusprechen oder zu verurteilen. Allerdings sind bei reinen Aussage-gegen-Aussage-Konstellationen an die Beweiswürdigung durch das Gericht strengere Anforderungen zu stellen. So muss das Gericht alle Umstände, welche geeignet sind, die Entscheidung zu Gunsten oder zu Ungunsten des Angeklagten zu beeinflussen erkennen und in seine Überlegungen einbeziehen und in einer Gesamtschau würdigen.

 

In vielen Fällen ist auch erforderlich, dass ein aussagepsychologisches Gutachten eingeholt wird. Mit Hilfe eines Sachverständigen wird dann geprüft, ob die Aussage eines Zeugen, i.d.R. des angeblichen Opfers, glaubhaft ist oder nicht.

 

 

Eine Verurteilung wegen Vergewaltigung, sexuellen Missbrauchs oder einer anderen Sexualstraftat hat weitreichende Konsequenzen:

 

  • es drohen in der Regel hohe Freiheitsstrafen (auch bei Ersttätern), teilweise sogar Mindeststrafen von 2 oder sogar 5 Jahren, die bei Überschreiten der Grenze von 2 Jahren nicht mehr zur Bewährung ausgesetzt werden können, bis zu 15 Jahren Freiheitsstrafe oder sogar lebenslanger Freiheitsstrafe
  • Sicherungsverwahrung nach Verbüßung der eigentlichen Haftstrafe bei Wiederholungstätern
  • Verlust der bürgerlichen Existenz sowohl in gesellschaftlicher als auch wirtschaftlicher Hinsicht
  • hohe Schmerzensgeldforderungen
  • Vorstrafen werden länger im Bundeszentralregister gespeichert, in der Regel mindestens 20 Jahre, ebenso gelten längere Besonderheiten bei der Eintragung im polizeilichen Führungszeugnis
  • faktisches Einreiseverbot für eine Vielzahl von Staaten, z.B. USA für mindestens 5 Jahre
  • bei Bezug zur beruflichen Tätigkeit kann ein Berufsverbot ausgesprochen werden.

 

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Empfehlungen im Sexualstrafrecht

Diese Empfehlungen im Sexualstrafrecht sollten Sie unbedingt beachten!

1. Vorwurf ernst nehmen

Vielfach erlebe ich, dass Unschuldige die gegen sie erhobenen Vorwürfe nicht ernst nehmen und meinen, mit einer Aussage bei der Polizei sei die Sache schnell und preiswert vom Tisch. In der Vernehmung sitzen Ihnen jedoch erfahrene Polizeibeamte gegenüber, die den Beschuldigten gezielt in Widersprüche verwickeln wollen und nur einseitig zu Ihren Lasten ermitteln. Nunmehr kann es bereits zu spät sein.  Machen sie einen unglaubwürdigen Eindruck und verwickeln sich (selbst unbewusst) in Widersprüche, so haben Sie es im weiteren Verfahren schwer.

Unterschätzen Sie keinesfalls die polizeiliche Vernehmungssituation.

Ich rate Ihnen seinen Sie vorsichtig. Nehmen Sie die gegen Sie erhobenen Vorwürfe ernst, gerade wenn Sie unschuldig sind.

2. Vermeidung von Untersuchungshaft

Lassen Sie sich nicht von der Androhung von Untersuchungshaft beeindrucken. Bestehen Sie auf ihr Recht, zunächst mit einem Verteidiger zu sprechen.

3. Schweigen ist Gold

Häufig werden Taten zugegeben, die niemals hätten bewiesen werden können. Bedenken Sie: Auch dann, wenn Sie sich haben etwas zu schulden haben lassen, ist vor Gericht immer noch Zeit, ein Geständnis abzulegen.

4. Hausdurchsuchung

Viele versuchen sich jetzt – durch den aufgebauten Druck der Hausdurchsuchung  – durch Angaben zu entlasten oder die Polizei davon zu überzeugen, dass sie unschuldig sind. Widerstehen Sie dieser nachvollziehbaren Versuchung! Bleiben Sie ruhig. Alles was Sie jetzt sagen, wird in Aktenvermerke niedergelegt.

Sie sind nicht verpflichtet, an der Hausdurchsuchung mitzuwirken.  Machen Sie deutlich, dass Sie keine Angaben zur Sache machen.

5. Kein Kontakt zur Polizei

Die Polizei kann ein Erscheinen zur Aussage bei der Dienststelle nicht erzwingen. Ladungen zur Vernehmung der Polizei müssen Sie daher nicht befolgen. Dies ist Beschuldigten nicht immer klar.

Soweit Sie eine Ladung zur erkennungsdienstlichen Behandlung erhalten, kontaktieren Sie einen Verteidiger.  Erkennungsdienstliche Behandlungen werden von der Polizei heutzutage standardmäßig durchgeführt, selbst dann, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen dafür nicht vorliegen.

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 22 Jahre Erfahrung im Strafrecht


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